Der Holzmarkt wurde aufpoliert

Die »ISG Monschau - Zukunft mit Geschichte« sowie die Jugendbauhütte NRW-Rheinland haben die unpassend verzinkten Geländer mit einem Grauanstrich versehen, aber auch die historische Wasserpumpe aus dem 19. Jahrhundert in Schuss gebracht.

Vier Freiwillige haben die angegriffenen Oberflächen der denkmalgeschützten Wasserpumpe wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt: Jan Manuel Moser, Zoe Niehues und Anton Raderschatt, die in verschiedenen Einsatzstellen im Rheinland derzeit ein freiwilliges soziales Jahr in der Denkmalpflege absolvieren, verbrachten auf Einladung des Vereins gemeinsam mit dem Leiter der rheinischen Jugendbauhütte Uwe Steinberger ein ganzes Wochenende in der Altstadt, um unter Anleitung von unseren Mitgliedern Georg Kaulen und Dr. Jascha Braun die angegriffenen Oberflächen der denkmalgeschützten Wasserpumpe wieder in einen einwandfreien Zustand versetzen.

Ziel der Kooperation war es dabei auch, den Freiwilligen am konkreten Beispiel von Monschau denkmalpflegerische Fragestellungen zu erläutern, was auch bei einem Stadtrundgang mit ISG-Mitglied Dr. Jascha Braun und bei einem Besuch des Roten Hauses passierte.

Nach erfolgreichem Abschluss des Aktionstages auf dem Holzmarkt wurde ein weiterer Besuch der Jugendbauhütte im Rahmen einer Seminarwoche im Oktober festgehalten. Dann wird unter anderem das sogenannte »Viertelhaus« in der Kirchstraße 32 ein Thema sein. Das Baudenkmal aus dem 17. Jahrhundert wird von der ISG Monschau nach langem Leerstand und Verfall derzeit gesichert und instand gesetzt, um dort ein Musterhaus für denkmalgerechte Sanierungen einzurichten.

Thomas Förster / Eifeler Wochenspiegel

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